|
+++
Folge uns bei
Facebook und Twitter! Login |
Wiedereröffnung ZollstockbadSeit dem 26. Februar 2012 können Besucher das generalmodernisierte Zollstockbad mit allen Sinnen genießen. ![]() Foto: © Claudia Wingens In weiten Teilen Kernsanierung Zunächst mussten weite Teile des Gebäudes entkernt und abgebrochen werden. So wurden die Umkleide- und Sanitäranlagen ebenso entfernt wie Wandflächen und abgehängte Decken. Danach wurden die Beckenköpfe und Beckenhydraulik zurückgebaut, damit sie später wieder angepasst werden konnten. Während ab Mitte November 2009 bereits die ersten Vorbereitungen für die Rohbauarbeiten begannen, wurden im Kellergeschoss noch Restarbeiten bei dem Ausbau der alten Technik ausgeführt. Mit dem Ende November begonnenen Abbruch des Außenbeckens wurde der letzte Schutt abtransportiert und die restliche, rückwärtige Glasfassade der Halle ausgebaut. Schließlich waren Ende 2009 die Rückbauarbeiten abgeschlossen und die Rohbauarbeiten begannen. Erst als die Rückbauarbeiten im Technikgeschoss beendet waren, konnte die KölnBäder GmbH im Januar 2010 die Betonsubstanz an den freien Wänden und der bis dahin verkleideten Betondecke überprüfen lassen. Dabei wurden großflächige Belastungen mit Karbonaten und Chloriden festgestellt, die drohten, die Tragfähigkeit des Stahlbetons zu beeinträchtigen. Vom Tragwerksplaner wurden daraufhin verschiedene Konzepte zum Erhalt der Standfestigkeit des Gebäudes erarbeitet und von einem zweiten unabhängigen Statiker bestätigt. Sanierungsmaßnahmen dauern über 2 Jahre an Die am stärksten betroffenen Bereiche der Kellerdecke und der Badeplatte des Hallenbads mussten in Teilen entfernt und neu hergestellt werden. An anderer Stelle genügte eine Teilsanierung von unten. Im Rahmen der Betonsanierung wurde die Betonoberfläche der Keller- und Beckenwände durch einen Hochdruckwasserstrahl mit 3000 bar um ca. drei Zentimeter bis auf die Armierungsebene weggefräst. Danach wurde der Beton wieder neu aufgespritzt. Diese unvorhergesehenen Maßnahmen bedeuteten eine erhebliche Erhöhung der Investitionen und einen Zeitverzug. Schließlich konnten die Beton- sanierungsarbeiten und die Herstellung der neuen Badeplatte gegen Anfang 2011 weitgehend abgeschlossen werden. Parallel dazu wurde das alte Glasdach der Sauna abgebrochen und das neue Dach sowie die Außenfassade zum Jahresbeginn 2011 in Angriff genommen. So konnten bis zum Frühjahr 2011 nahezu alle Verglasungsarbeiten durchgeführt und die Gebäudehülle fast geschlossen werden. Zeitgleich wurden das Schwimmer- und Springerbecken mit Wasser befüllt, um ihre Dichtigkeit zu testen. Parallel zu diesen Bauaktivitäten wurde die technische Ausstattung vorange- trieben sowie das „Vierjahreszeitenbecken“ angelegt und mit den Vorbereitungen für das Freibad-Außenbecken begonnen. Wiedereröffnung am 26.Februar 2012 Im Rahmen der General- modernisierung wurde die Technische Gebäudeausstattung im Zollstockbad zu 99 Prozent ausgetauscht. Die Zinkfassade konnte bis zum Spätsommer 2011 weitgehend fertig gestellt werden, so dass der Innenausbau des Zollstockbades vorangetrieben werden konnte. Im Außenbereich wurde das Edelstahl- Sommerbecken auf den bereits hergestellten Fundamenten errichtet und das Vierjahreszeitenbecken konnte an die Badewassertechnik angeschlossen werden. Zum Jahreswechsel konnte die Glasfassade komplett geschlossen, der Innenausbau beendet und die Becken wieder mit Wasser befüllt werden. Nun können die Gäste kommen und das für rund 7,9 Millionen Euro generalmodernisierte Zollstockbad ab dem 26. Februar 2012 mit allen Sinnen genießen. Service |
|||




