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Kaiserschnitt mit Folgen?Kaiserschnittgruppen helfen bei der Verarbeitung einer schwierigen Geburt ![]() @sokaeiko/PIXELIO Psychisch-Seelische Komponenten werden vernachlässigt Häufig können sich Außenstehende nicht einfühlen und gerade „Kaiserschnittmütter“ bekommen oft zu hören: „Mensch, sei doch froh, dass ihr gesund seid!“ Für die meisten Frauen ist ein Kaiserschnitt ein einschneidendes Erlebnis - für den Körper und die Seele. Die Standard-Versorgung beschränkt sich nach einem Kaiserschnitt hauptsächlich auf das Körperliche. Die psychisch-seelischen Komponenten, denen gerade bei einem Kaiserschnitt hohe Bedeutung zukommt, werden vernachlässigt. Frauen berichten über die Traurigkeit des verhinderten Geburtserlebnisses; sie leiden teilweise unter blockierten Muttergefühlen, Selbstzweifeln, innerer Leere, Schuldgefühlen, Wut, Albträumen, Gefühlschaos oder postpartalen (nachgeburtlichen) Depressionen. Oft sind auch die Kinder betroffen („Schreibabys“, Schlafstörungen, Vedauungsprobleme, um nur einige zu nennen). Frauen brauchen nach der Geburt Raum und Verständnis, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten und in ihr Leben zu integrieren. Hilfe bei Verarbeitung des Erlebten Eine spezielle „Gruppe für Frauen nach Kaiserschnitt und anderen traumatischen Geburtserlebnissen“ kann helfen sich mit dem gesamten Ausmaß eines noch unverarbeiteten Geburtserlebnisses auseinanderzusetzen und langfristig Frieden zu schließen mit dem Erlebten. Auch hinsichtlich einer erneuten Schwangerschaft ist eine Verarbeitung von Vorteil. In der sicheren Atmosphäre einer kleinen Gruppe von Frauen kommt die entlastende Erfahrung, dass andere Frauen Ähnliches erlebt haben. Aber auch ein schwieriges Geburtserlebnis bietet wie andere Krisen die Möglichkeit, als Chance genutzt zu werden und gestärkt daraus hervorzutreten. Frauen erhalten in der „Kaiserschnittgruppe“ fachkundige und kompetente Unterstützung, die sie auf ihrem Heilungsweg begleitet. Nicole Ebrecht-Fuß Service |
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