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Ein kleiner Piks mit großer WirkungÜber das FÜR und WIDER einer Impfung ![]() ©Sabrina Gonstalla/ PIXELIO Unsicherheit besonders groß. Es herrscht in Deutschland heute keine Impfpflicht mehr. Alle Eltern müssen sich also selbst Gedanken machen, sich informieren und eine eigene Entscheidung treffen. Woher bekommt man aber genaue Informationen, die dabei helfen? Die offiziellen Impfempfehlungen werden von der ständigen Impfkommission (STIKO) festgelegt und im Impfkalender zusammengefasst. Sie empfiehlt zurzeit die Impfung gegen zwölf verschiedene Erkrankungen, davon sieben in den ersten zwölf Monaten, fünf weitere im darauffolgenden Jahr. Dabei können Einzel- oder Kombinationspräparate gegeben werden und es erfolgt in festen Abständen eine Wiederholung. Die erste Impfung wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U4 vorgenommen, also bei Babys im Alter von zwei bis drei Monaten. Empfehlungen der STIKO Die STIKO empfiehlt die Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ B, Hepatites B, Kinderlähmung, Mumps, Masern und Röteln. Dazu können noch Impfungen gegen Windpocken, Pneumokokken und Meningokokken kommen. Die angestrebte Grundimmunisierung sollte laut der Kommission im Alter von vierzehn Monaten abgeschlossen sein. In den späteren Lebensjahren werden einige dieser Impfungen aufgefrischt, andere reichen ein Leben lang. Diese Hinweise sind kein Dogma, sondern Empfehlungen. Es gibt zahlreiche Kritiker dieses Ablaufs. Deren Einwände reichen von der Überforderung des kindlichen Immunsystems über entstehende Risiken bei der Verwendung von Kombinationspräpara- ten bis hin zu auftretenden Impfschäden. Informationen darüber finden interessierte Eltern zum Beispiel auf der Internetseite www.impfkritik.de. In erster Linie sollte der Kinderarzt Ansprechpartner bei solchen Fragen sein. Er kennt den Entwicklungsstand des Kindes genau und kann über Vor- und Nachteile am besten Rede und Antwort stehen. Zahlreiche Bücher, Broschüren und Internetseiten können bei der Diskussion helfen. Das Für und Wider einer Impfentscheidung müssen alle Eltern für ihr eigenes Kind mit seiner einzigartigen gesundheitlichen Veranlagung selbst gründlich abwägen. (kk) Quelle: eltern, Kind+Kegel Service |
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